Portrait

Das Bach Collegium Zürich (BCZ) wurde im Jubiläumsjahr 2000 zum 250. Todestag Johann Sebastian Bachs in Zürich gegründet, mit der Idee, das Oeuvre des Thomaskantors schwerpunktmässig zu pflegen. Das Ensemble besteht aus einem Chorpool geschulter Stimmen und einem Orchesterpool mit professionellen Musikern, die sich der alten Musik – speziell derjenigen J.S.Bachs – besonders zugetan fühlen.

Das Bach Collegium Zürich hat in seiner mehrjährigen Geschichte einen namhaften Teil des Bach’schen Gesamtwerks aufgeführt, einiges davon sogar mehrmals: nahezu alle grossen Oratorien und Passionen, einige Orchester- und Orgelwerke, eine stattliche Zahl Kantaten, letztere im viel beachteten Zürcher Bachkantaten-Zyklus seit 2009/2010. Darüber hinaus wurde das Repertoire kontinuierlich erweitert mit ausgesuchten Kompositionen von der Renaissance bis zur Moderne.

Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums unternahm das BCZ eine ausgesprochen erfolgreiche Tournee nach Deutschland, welche mit der Übernahme zweier "Motetten" in der Leipziger Thomaskirche, anstelle der Thomaner, gekrönt wurde. 2011 organisierte der Verein zum dritten Mal die Internationalen Bach-Tage Zürich, die mit ihrem reichhaltigen Programm auf viel Beachtung stiessen. Im Winter 2012 trat das BCZ erstmalig als Gast des Musikfestivals „Zermatt Unplugged“ mit grossem Erfolg in Zermatt auf, mit einem Weihnachtskonzert im Rahmen des „Season Openings“. Etwas in der Schweiz bisher Einmaliges gelang dem Bach Collegium Zürich im Frühjahr 2013 mit den szenischen Aufführungen von Bachs Johannes-Passion.

Aktuell finden nebst den traditionellen Passions-, Bettags-, Advents- und Gastkonzerten im In- und Ausland monatlich in der Wasserkirche Zürich im Rahmen des Zyklus "Musik und Wort" Anlässe mit Musik von Bach in wechselnder Besetzung statt. Dabei findet auch der Bachkantaten-Zyklus seine Fortsetzung.